WINSEN. Gestern gegen 15:15 Uhr stellte die 29 Jahre alte Halterin eines VW Beetle fest, dass ihr Wagen massiv beschädigt wurde. Sie hatte ihren PKW auf der Verlängerung des Ohewegs geparkt, während sie ihr Pferd in der Nähe versorgte. Nachdem sie einen lauten Knall wahrgenommen hatte, musste sie feststellen, dass Heck,- Front-und Seitenscheibe eingeschlagen bzw. gesplittert waren.

Zeugenhinweise werden erbeten an die Polizeistation Winsen/A. unter 05143/667090.

HAMBÜHREN. Ziemlich dreist schlugen unbekannte Täter im Hambühren am helllichten Tag die Seitenscheibe eines Ford Fiesta ein und stahlen vom Rücksitz die Handtasche einer 23-Jährigen. In der Tasche befanden sich Ausweise und Bargeld. Der Wagen war am Samstagnachmittag in der Zeit zwischen 15:20 Uhr und 15:45 Uhr im Boyer Weg abgeparkt, als die Diebe zuschlugen. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe eines dreistelligen Betrags.

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Pflegeheim statt Ärztehaus

Es war lange abzusehen, nun ist es offiziell: An der Hambührener Ostlandstraße wird kein Ärztehaus gebaut. Die Politik hat den Weg für eine Änderung des Bebauungsplans freigemacht. Die Bauunternehmer Rolf Reinecke und Jörg Schmidt, die das Gesundheitszentrum errichten wollten, planen jetzt zwischen Bachweg und Richard-Wagner-Straße ein Senioren- und Pflegeheim.

Ihre Pläne sind weit fortgeschritten. Vorgesehen sind in dem Heim etwa 85 Plätze, gaben Reinecke und Schmidt jetzt bekannt. Das Haus werde nach einem modernen Konzept mit vier Wohngruppen inklusive Wohnküchen gestaltet. „Wir wollen keinen Krankenhaus-, sondern Wohncharakter“, sagte Schmidt. Dazu kommt ein Bereich für Betreutes Wohnen. Die Rede ist von sieben bis zehn Appartments. Die Einrichtung soll ein namhafter Betreiber aus Hannover führen, heißt es.

Der Zeitplan sieht vor, dass das Seniorenheim im kommenden Jahr gebaut wird. „Wir wollen im Februar 2020 an den Start gehen“, so Schmidt. Die Hambührener Politik steht hinter den Plänen. Sie votierte sowohl im Gemeindeentwicklungsausschuss als auch im Verwaltungsausschuss einstimmig für die Änderung des B-Plans „Nördlich des Lönsweges“, erklärte Bauamtsleiter Niels Jürgensen. Die Änderung ist nötig, da der bisherige Plan vorsah, dass 30 Prozent des Gebäudes von Arztpraxen belegt sein müssen.

In Hambühren war jahrelang versucht worden, ein Ärztehaus zu errichten. Doch alle Versuche, Ärzte in das Gesundheitszentrum an der Ostlandstraße zu locken, schlugen fehl. Erst war nach langer Planung Mitte 2013 bekannt geworden, dass sich die Pläne nicht realisieren lassen, an der Antares-Apotheke ein Gesundheitszentrum zu bauen, weil das Vorhaben viel teurer geworden wäre als geplant. Dann wurde Ende 2014 auch nichts aus dem Versuch, ein Grundstück weiter ein Ärztehaus zu errichten, weil der Hauptmieter nicht mehr einziehen wollte. Schließlich lag Mitte 2015 der dritte Plan auf dem Tisch. Doch auch Reinecke und Schmidt mussten einsehen, dass es schwierig ist, Mediziner in das Ärztehaus zu holen. Offenbar hat auch die Ärztekammer nicht so mitgespielt, wie man sich das in Hambühren gewünscht hätte. „Die Ärztekammer steht den Plänen für ein Ärztezentrum in Hambühren ablehnend gegenüber“, heißt es im Protokoll des Ausschusses für Gemeindeentwicklung. Die geringe Distanz von wenigen Kilometern nach Celle und den dortigen Fachärzten dürfte dabei eine Rolle gespielt haben.

Im Ausschuss drückten mehrere Politiker ihr Bedauern aus, dass das Ärztezentrum nicht realisiert werden kann. „Wir hätten uns gewünscht, dass dort ein Gesundheitszentrum entsteht“, sagte Jürgensen, „wenn das nicht möglich ist, freuen wir uns über das Pflegeheim“. In der Gemeinde soll es in jedem Fall Bedarf an einem Pflegeheim mit Betreutem Wohnen geben. Hambühren habe laut Rathaus im Jahr 2020 etwa 2400 Einwohner über 65 Jahren. Derzeit seien in Hambühren 82 Pflegeplätze vorhanden. Dem stehe heute ein Bedarf von rund 120 Plätzen, im Jahr 2030 von 140 Plätzen gegenüber. Auch Nachbargemeinden führten Wartelisten für die Unterbringung von zu betreuenden Bewerbern.

Schmidt und Reinecke entwickeln derzeit auch ein Konzept für ein Projekt mit Senioren-Wohnungen am Wiesenweg in Ovelgönne. Dort sollen 20 barrierefreie, altengerechte Mietwohnungen für die Generation 60plus entstehen. Für beide Projekte – Wiesenweg und Ostlandstraße – werde ein zweistelliger Millionenbetrag investiert.

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POL-CE: Hambühren

Autoscheibe eingeschlagen und Handtasche gestohlen

Celle (ots) – Ziemlich dreist schlugen unbekannte Täter am helllichten Tag die Seitenscheibe eines Ford Fiesta ein und stahlen vom Rücksitz die Handtasche der 23-jährigen Geschädigten. In der Tasche befanden sich Ausweise und Bargeld. Der Wagen war am Samstagnachmittag in der Zeit zwischen 15:20 Uhr und 15:45 Uhr im Boyer Weg abgeparkt, als die Diebe zuschlugen. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe eines dreistelligen Betrags.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Celle
– Pressestelle-
Birgit Insinger
Telefon: 05141-277-104
E-Mail: postfach-oea@pi-ce.polizei.niedersachsen.de

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Feuerwehr in Hambühren übt

Mit rotem Kopf und Schweiß auf der Stirn kommt Claudia Paske zurück ins Feuerwehrgerätehaus. Ihr Mann Udo hilft ihr beim Ablegen der schweren Kleidung. Kaum hat sie sich von Sauerstoffflasche und Atemschutzgerät befreit, greift sie erschöpft und durstig zur Mineralwasserflasche. Sie nimmt einen kräftigen Schluck und schnauft erstmal tief durch. Was an dem Einsatz besonders anstrengend war? „Alles“, sagt sie zunächst knapp. Ein paar Atemzüge später erklärt die Feuerwehrfrau: „Am schwierigsten war es, die verschlossene Tür zu öffnen.“

Claudia Paske gehört an diesem Wochenende zu den 33 Teilnehmern einer nicht alltäglichen Übung: Auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr am Wildpfad trainieren Mitglieder der Feuerwehren Hambühren und Oldau sowie Gäste aus Wietze und Celle unter realen Bedingungen den Ernstfall. Das Szenario: In einem Gebäude wird nach einem Brand eine Person vermisst. Dichter Qualm erschwert die Sicht, Temperaturen um die 400 Grad machen den Helfern zu schaffen.

So eine realitätsnahe Ausbildung mit echtem Feuer ist ungewöhnlich, aber unabdingbar, um die Feuerwehrleute zu sensibilisieren und für den richtigen Einsatz vorzubereiten. Die Feuerwehr Hambühren hat sich für die zwei Tage dauernde Großübung Unterstützung geholt. Drei Experten der Feuerwehr des Flughafens Leipzig/Halle bilden die Helfer aus dem Landkreis Celle aus. „Das findet hier zum ersten Mal statt“, erklärt der Hambührener Ortsbrandmeister Carsten Kranz. Durch die Rauchmelderpflicht hätten es die Einsatzkräfte in der Realität überwiegend mit kleinen Bränden zu tun. „Doch sie müssen auch auf Schwelbrände vorbereitet sein“, sagt Kranz.

Für die Übung hat die Firma Feurex aus Oberhausen einen Tieflader zur Verfügung gestellt. Er dient als sogenannte „Rauchgasdurchzündungsanlage“. Verbrannt wird Abfallholz. Aufgabe der Teilnehmer ist es, den Raum mit einfachen Mitteln vom Rauch zu befreien. „Im Fall einer Explosion können dabei Temperaturen bis 1700 Grad entstehen“, so Kranz. Die Helfer müssen bei der Brandbekämpfung also auch zusehen, dass sie selbst so schnell wie möglich den verqualmten Raum wieder verlassen.

Erster Teil der Übung ist es, verschiedene Rauchgasphänomene kennen zu lernen. Dafür halten sich die Freiwilligen rund eine Stunde in dem Container auf. „Das ist so lange nur möglich, weil sie sich dabei nicht angestrengt haben“, sagt Kranz. Sonst hätte eine Sauerstoffflasche pro Helfer nicht gereicht. Zum Vergleich: Ein Einsatz dauert etwa 20 Minuten.

Dieser wurde im zweiten Teil trainiert. Zwei Feuerwehrleute bekämpfen mit Schläuchen aktiv den Brand, während zwei weitere Helfer draußen warten, um im Notfall einzuspringen. Zur Übung gehört auch das korrekte Ablegen der Schutzkleidung. „Sie wird im Anschluss gleich gereinigt, damit später keine krebserregenden Partikel austreten können“, erklärt Gemeindebrandmeister Reiner Dralle. Regelmäßige Übungen gehören zur Arbeit der Ehrenamtlichen. „So etwas wie an diesem Wochenende aber leisten wir uns nicht jedes Jahr“, so Dralle, der sich über die Finanzierung durch die Gemeinde Hambühren freut.

„Ich habe mich immer sicher gefühlt, es wurde uns alles gut erklärt“, sagt Claudia Paske im Anschluss. Die Hambührener sind eine echte „Feuerwehrfamilie“. Sohn Tim ist schon 2011 in die Jugendfeuerwehr eingetreten, mittlerweile ist er 17. Seit dreieinhalb Jahren gehören auch seine Eltern und seine 20 Jahre alte Schwester Alina zu den ehrenamtlichen Rettern. Thomas Cichy und seine Kollegen von der Flughafenfeuerwehr betreuen rund 80 Lehrgänge pro Jahr. „So eine reale Ausbildung ist unheimlich wichtig“, sagt er. „Sie sollte Standard sein.“

http://www.cellesche-zeitung.de/Celler-Land/Hambuehren/Viel-Rauch-um-eine-Uebung

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Grundsatzvotum zur Feuerwehr

Wichtige Entscheidung in Hambühren: Die Fachpolitiker der Gemeinde wollen am kommenden Dienstag einen Grundsatzbeschluss zur künftigen Feuerwehr-Struktur treffen. Es geht um die Frage einer möglichen Fusion der beiden Hambührener Wehren, die Standorte der Feuerwehrgerätehäuser und deren Modernisierung. „Das ist sehr weitreichend“, sagt Bauamtsleiter Niels Jürgensen.

In der Gemeinde gibt es seit jeher zwei Wehren: die Brandbekämpfer in Oldau und ihre Kollegen in Hambühren. Nachdem im Frühjahr ein Feuerwehrbedarfsplan vorgelegt wurde, hatte eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Politik, Verwaltung und Feuerwehr über das große Ganze beraten. Das Ergebnis soll jetzt im zuständigen Ausschuss für Sicherheit und Ordnung diskutiert werden.

Klar scheint schon jetzt, dass eine Zusammenlegung der beiden Wehren vom Tisch ist. In der Vergangenheit hatten sich bereits Bürgermeister Thomas Herbst und Gemeindebrandmeister Reiner Dralle klar gegen eine Fusion ausgesprochen. Die eingesetzte Arbeitsgruppe habe es laut Jürgensen genauso gesehen. Dafür werden mehrere Gründe angeführt: Kurze Wege der Einsatzkräfte zum Gerätehaus und eine hohe Identifikation der Feuerwehrleute mit ihrer Wehr vor Ort.

Der Vorschlag der Verwaltung, über den die Politik abstimmen wird, lautet daher, dass die beiden Ortsfeuerwehren auch künftig über einen eigenen Standort verfügen sollen. Weil nicht klar ist, wo die Hambührener Wehr künftig ihren Sitz hat, soll laut Jürgensen zunächst geklärt werden, wie es in Oldau weitergeht. Dort geht es um die Frage Neubau oder Sanierung, sagt Jürgensen. Die Standortfrage stellt sich aber nicht.

Ganz anders ist es in Hambühren. Schon vor Jahren hatte die Wehr auf die beengten Platzverhältnisse am Wildpfad hingewiesen. Das Gebäude ist 30 Jahre alt und platzt aus allen Nähten, heißt es. Es fehlen Lagerflächen und Spinde, Material muss in einem Container gelagert werden. Dazu kommt, dass es nur eine Umkleidekabine gibt. Denkbar ist ein Umzug in die Räume der Feuerwehrtechnischen Zentrale, die ebenfalls am Wildpfad liegt. Doch das sei nach Gemeinde-Angaben vermutlich erst 2024 möglich. Solange brauche der Landkreis das Gebäude. Es sind auch andere Standorte im Gespräch. Diese Entscheidung wird aber nicht kurzfristig fallen.

http://www.cellesche-zeitung.de/Celler-Land/Hambuehren/Grundsatzvotum-zur-Feuerwehr-erwartet

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Meinungsumfrage wird mit „Nichtbefassung“ quittiert

HAMBÜHREN. Die SPD-Fraktion und die UFO-Fraktion sind mit ihrem Begehren auf erneute Beratung und Abstimmung über die Straßenausbaubeitragssatzung (Abschaffung der hohen Einmalbeträge) im Verwaltungsausschuss gescheitert. Der Ausschuss votierte: Nichtbefassung!

Wie schon in den Presseerklärungen der Fraktionen der CDU, CATS, FDP und AFD zu lesen, soll es in Hambühren bei der Erneuerung von Straßen bei der Abrechnung nur mit den Anliegern bleiben.

Die Äußerungen im Verwaltungsausschuss lauteten:
„Es ist eine eindeutige Entscheidung getroffen worden. Nur wenn einige mit dieser Entscheidung nicht einverstanden sind, ergibt sich keine Änderung der Sachlage“.

„Warten wir ab, bis das Land entscheidet“.

„Die Bürger sind ausgiebig vor der Ratsentscheidung beteiligt worden“.

Die UFO-Fraktion hatte demgegenüber erklärt, die Politik könne die Meinung von fast 1000 Bürgern als nicht völlig unbedeutend abtun und ignorieren. Die Bürgernähe gebiete, sich noch einmal mit der Thematik zu befassen. Das sah die Mehrheit im Ausschuss offensichtlich anders. Dieser Mehrheit fehle offenbar der Mut, sich dem Votum der Bürger zu stellen. „Mit der Entscheidung Nichtbefassung dürfte diese Mehrheit das Vertrauen der Menschen in der Gemeinde Hambühren verloren haben!“ lautet das Fazit von SPD- und UFO-Fraktion.

Quelle: https://celler-presse.de/2018/10/24/spd-antrag-auf-abschaffung-der-strassenausbaubeitragssatzung-nach-erfolgter-meinungsumfrage-wird-mit-nichtbefassung-quittiert/

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Herbst in Hambühren- Photos und Bilder gesucht

Liebe Freunde und Mitleser des Bürgerforums – wir möchten auf der Seite des Bürgerforums Ihre Herbstbilder veröffentlichen. Schicken Sie uns doch bitte Ihre Photos und Bilder, gemalt oder fotogtrafiert, vielleicht mit einem Gedicht oder Text von Ihnen, oder einer kurzen Geschichte dazu. Bitte nur Bilder, die mit Hambühren zu tun haben. Vielleicht gibt es ja noch Bilder von den Eltern oder den Großeltern, oder von Ihren Kindern gemalte Bilder. Der Herbst ist dieses Jahr besonders schön und farbenprächtig, wir möchten diese besondere Zeit mit Ihren Bildern feiern. Achten Sie bitte darauf, keine Bilder zu schicken, auf denen Personen zu sehen sind, das ist rechtlich zu kompliziert. Aber Bilder vom Garten, von euren Tieren, im Wald, Blätter, bekannte Ecken in Hambühren … wir freuen uns sehr darauf. Sie können uns Ihre die Bilder ganz einfach mailen an: hambuehren@outlook.de. Mit der Einsendung erklären Sie sich einverstanden, daß die Bilder hier veröffentlicht werden dürfen.

Nachtrag: wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß wir die metereologische, zwischen Sommer und Winter liegende Jahreszeit meinen – der Witzbold, der uns ein Bild des Bürgermeisters geschickt hat, sei dsbzgl. nochmals freundlich darauf hingewiesen.

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