Waldgebiet zwischen Celle und Hambühren

Wie schon im vergangenen Jahr sollen schottische Hochlandrinder dabei helfen, einen ehemaligen „Hutewald“ in der „Alten Schäferei“, einem Waldgebiet zwischen Celle und Hambühren zu erhalten. Diese historische Waldform mit licht stehenden mächtigen Eichen hatte sich durch Beweidung der Fläche entwickelt. Die Rinder haben die Aufgabe, die dort zahlreich aufwachsenden spätblühenden Traubenkirschen abzufressen. Diese bedrängen die für den Hutewald typischen mächtigen alten Eichen. So soll eine Landschaft entstehen, die im Mittelalter häufig anzutreffen war, allerdings war die Beweidung sehr schädlich für den Wald. Doch hier im Neustädter Holz steht auf der ca. vier ha großen Fläche der Naturschutz im Vordergrund. Die sieben Tiere von Züchter Heiner Hoppenstedt begannen nach dem Eintrieb sofort mit dem Abfressen der Blätter. Nur auf diese Weise kann es gelingen, die offene Landschaft zu erhalten, auf der sich viele, z.T. seltene Schmetterlingsarten, Fledermäuse und Vögel tummeln können.

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