Neues aus Niedersachsen

Hannover. Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Jens Nacke, wirft Innenminister Pistorius im Umgang mit der salafistischen Szene in Niedersachsen „Unwissenheit und Tatenlosigkeit“ vor. „Entgegen der Behauptung des Innenministers, weiß man eben nicht, wer die Gefährder sind und wo sie sich aufhalten. Das haben die Antworten des Ministers in den heutigen Dringlichen Anfragen einmal mehr deutlich gezeigt“, kritisiert Nacke. So habe Pistorius beispielsweise nicht sagen können, wie viele Ausreisen mit Kindern aus Niedersachsen nach Syrien oder in den Irak es in den vergangenen Jahren gegeben habe. Offenbar werde sich unter Rot-Grün um die Kinder aus salafistisch geprägten Familien überhaupt nicht gekümmert. „Es ist absolut unverständlich, wie eine Familie, die bereits ins Visier des LKA geraten ist, mit zwei kleinen Kindern nach Syrien ausreisen und über Monate hinweg weiter Sozialleistungen kassieren kann“, so Nacke mit Blick auf den Fall einer Wolfsburger Familie, der Anfang dieser Woche bekannt geworden ist. „Die Unkenntnis des Innenministers über so wichtige Daten ist erschreckend. Die rot-grüne Landesregierung und ihr Umgang mit islamistischen Gefährdern sind inzwischen ein echtes Sicherheitsrisiko für Niedersachsen.“

Innenminister Pistorius (SPD) hat offenbar keinen Überblick über islamistische Gefährder in Niedersachsen. Vor dem Landtag musste er am Donnerstag die Zahl der Personen, denen ein Anschlag zugetraut wird, auf 66 nach oben korrigieren. Vergangene Woche hatte der Minister bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts noch erklärt, es gebe 63 Gefährder im Land (NP berichtete). Er nannte damit jedoch einen Stand, der veraltet war. Auch Pistorius‘ Angabe, man wisse, wo sich die Gefährder im Land aufhalten, scheint falsch zu sein.  http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Niedersachsen/Uebersicht/Kein-Ueberblick-ueber-islamistische-Gefaehrder

Die Drahtzieher von Paris waren erstaunlich jung – einer der Attentäter vom Stade de France soll gerade einmal 20 gewesen sein. Was muss passieren, damit sich junge Männer so radikalisieren? Welche Propaganda steckt dahinter und welche Möglichkeiten gibt es, vorzubeugen? Diesen spannenden Fragen ist Tim nachgegangen und hat sich mit dem 21-Jährigen Mourad getroffen, der den Absprung durch die Präventions- und Hilfsinitiative 180°-Wende und dessen Leiter Mimoun Berrissoun früh genug geschafft hat. Außerdem hat Tim sich mit Dominic Schmitz alias MusaAlmani getroffen, der selbst acht Jahre lang in der Szene unterwegs war.

Die Islamwissenschaftlerin und Religionspädagogin Lamya Kaddor diskutiert das Problem der Radikalisierung von Jugendlichen durch islamistischen Fundamentalismus.

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