Striktere Regulierung der internationalen Finanzmärkte

Ein komples Thema Kurzweilig und verständlich erklärt. Die Zeit ist reif für einen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft“ sagt Günter Grzega, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der größten Genossenschaftsbank Bayerns, der Sparda-Bank München eG. Er wirbt für eine striktere Regulierung der internationalen Finanzmärkte und für eine Re-Demokratisierung der Wirtschaft.

Grzega vertritt die These, dass Gier nach Gewinnmaximierung im Rahmen der neoliberalen Wirtschaftspraxis kein nachhaltig erfolgreicher Weg sein kann. Anhand der zerstörerischen Wirkung des Neoliberalismus kommt es zu einer immer stärkeren Verteilungs-Unfairness. Er plädiert nachdrücklich dafür, den wirtschafts- und gesellschafts- politischen Rückschritt, als den er die wieder aufkeimende neoliberale Ideologie sieht, umzukehren und damit von einer inzwischen weitgehend Konzernen dienenden  feudalistischen „Ego-Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik“ zu einer „Öko-Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik“ zu gelangen. Dabei sieht er das genossenschaftliche Modell als evolutionäres Zukunftsmodell einer lebendig existierenden, gemeinwohlorientierten, ökosozialen Marktwirtschaft.

Jahrgang 1944, Dipl.- Bankbetriebswirt und Dipl.-Verwaltungsbetriebswirt, Finanzmarkt-Experte wurde 1994 in den Vorstand der Sparda-Bank München eG berufen und war von 2000 bis 2006 ihr Vorstandsvorsitzender. Unter seiner Führung stieg sie zu einer der größten Genossenschaftsbanken in Deutschland auf. Grzega engagiert sich zudem seit 2004 für die Global-Marshall-Plan-Initiative, war von 2010 bis 2015 Vorstandsvorsitzender des „Senatsinstituts für gemeinwohlorientierte Politik ( IGP)“ und ist seit 2011 als offizieller Botschafter für die Gemeinwohl-Ökonomie (www.ecogood.org) unterwegs.

Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Neoliberalismus, soziale Ungleichheit und Stadtentwicklung – Keine andere Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie beherrscht die Tagespolitik, aber auch die Medienöffentlichkeit und das Alltagsbewusstsein von Millionen Menschen fast auf der ganzen Welt so stark wie die neoliberale. Die vorliegende Publikation versteht sich als kritische Einführung in den Neoliberalismus, skizziert seine ökonomischen Grundlagen und stellt verschiedene Denkschulen vor. Anschließend werden die Folgen neoliberaler Politik für Sozialstaat und Demokratie behandelt, etwa im Hinblick auf Maßnahmen zur Privatisierung öffentlicher Unternehmen, staatlicher Aufgaben und persönlicher Lebensrisiken. In einem aktuellen Schlussbeitrag werden die Folgen der globalen Finanzkrise für den Neoliberalismus bzw. seine künftige Entwicklung beleuchtet und die Frage gestellt, was nach ihm kommt.

Christoph Butterweggeist ein deutscher Politikwissenschaftler und Armutsforscher. Er war von 1998 bis 2016 Professor für Politikwissenschaft am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln und ist Mitglied der Forschungsstelle für interkulturelle Studien (FiSt). Seit Ende Oktober 2016 ist er im Ruhestand. Butterwegge war von 1970 bis 1975 sowie von 1987 bis 2005 Mitglied der SPD; nach seinem Austritt äußerte er sich positiv über die Partei Die Linke, trat dieser aber nicht bei. Am 21. November 2016 nominierte ihn Die Linke zur Kandidatur bei der Bundespräsidentenwahl 2017.[1] Er kam am 12. Februar 2017 auf 128 Stimmen, wobei Die Linke nur über 95 Stimmen in der Bundesversammlung verfügt hatte.
Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s