Ermittlungen in mehr als 100 Fällen

Zwei Jahre auf Bewährung für vermeintliches Entführungsopfer

CELLE/HAMBÜHREN. Das Amtsgericht Celle hat am Nachmittag eine 18-jährige Hambührenerin in einer nicht-öffentlichen Sitzung zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Außerdem muss sie sich in eine sozialtherapeutische Behandlung begeben.

Sie terrorisiert seit Jahren Anwohner in Hambühren, zerkratzt Autos, entwendet Schilder und steht im Verdacht, Brände zu legen. Ende November schließlich inszenierte sie gefesselt in Boye eine Entführung und sorgte für einen Großeinsatz. Später räumte sie ein, die Geschichte erfunden zu haben. Der eigentliche Prozessauftakt am 20.4. dieses Jahres war geplatzt – die Angeklagte erschien einfach nicht, was ohne Folgen für sie blieb.

Die junge Frau wurde nun wegen Vortäuschung einer Straftat, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie einer Sachbeschädigung verurteilt. Im Dezember vorigen Jahres hatte das gleiche Gericht die 18-Jährige bereits wegen Sachbeschädigung, Diebstahls von Autokennzeichen und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu einem Wochenende Freizeitarrest und 40 Arbeitsstunden verurteilt. Der Staatsanwaltschaft liegen mehr als 100 weitere Fälle vor, in denen gegen sie ermittelt wird.

 

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