Schulwegsicherung in der Ostlandstraße

schild-kinder-hambuehrenAuf Veranlassung besorgter Eltern hat die Bürgerinitiative Hambühren die Gemeindeverwaltung in den letzten 3 Jahren mehrmals auf eine besonders für Schulkinder vorhandene Gefahrensituation in der Ostlandstraße hingewiesen. Die Schulkinder können die Ostlandstraße über den Zebrastreifen in der Nähe des Lönsweges nicht gefahrlos überqueren. Durch zu schnelles Fahren etlicher Autofahrer und teilweiser erheblicher Sichtbehinderung der Schulkinder und der Autofahrer durch auf dem Parkstreifen vor dem Altersheim parkender oder haltender Kleintransporter besteht an dieser Stelle eine große Unfallgefahr.

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Die bürgernahe UFO-Fraktion hat das Anliegen der um ihre Kinder besorgten Eltern aufgegriffen und im Gemeinderat einen Antrag auf verkehrsberuhigende Maßnahmen gestellt, bestehend aus einer Fußgängerampel am Zebrastreifen und einer Tempo 30 Zone. Als preiswertere nicht ganz so effektive Alternative hat die Verwaltung die Aufstellung von durch Radar gesteuerte beleuchtete Warnschilder vorgeschlagen. Anlässlich der letzten Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses am 31.01.2017 hat die Mehrheit der scheinbar nicht sehr bürgerfreundlichen im Ausschuss tätigen Ratsmitglieder alle Vorschläge mit nicht nachvollziehbaren Begründungen abgelehnt.

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Die Verkehrsdichte sei nach einer erfolgten Verkehrszählung so gering, dass keine Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung erforderlich seien. Die vorstehende Begründung ist völlig absurd. Eine vor ca. 14 Jahren vor Ausbau der Ostlandstraße erfolgte Verkehrszählung kann kein aussagefähiger Maßstab für die heutige Verkehrssituation sein. Zu berücksichtigen ist, dass die Fahrzeuge bei der Verkehrszählung über einen Zeitraum von 24 Stunden erfasst worden sind. Die Schulkinder überqueren die Straße aber nicht verteilt über einen ebenfalls langen Zeitraum, sondern morgens und mittags während des starken Berufsverkehrs.

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Die weitere Begründung, es seien dort auch deshalb keine verkehrsberuhigenden Maßnahmen erforderlich, weil bisher nichts passiert ist. Was ist das für eine wirklich grausamen Logik! Das heißt, es muss erst etwas Schlimmes passieren,. bevor die offensichtlich vorhandene Gefahrensituation entschärft wird .Hoffentlich können die dafür verantwortlichen Ratsmitglieder das dann auch mit ihrem Gewissen vereinbaren und noch ruhig schlafen. / E. Kiehne

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