Anklage erhoben: Neues vom „Säger“

Ein 38-jähriger Niedersachse soll von Oktober 2015 bis März 2016 über 1.000 Bäume gefällt haben – mit einer Handsäge. Die Staatsanwaltschaft Celle hat jetzt Anklage gegen den Mann erhoben. Der Beschuldigte bestreitet die Tat. Sein Tatmotiv ist weiterhin ein Rätsel.   Quelle: Anklage erhoben: Neues vom „Säger“

Was treibt jemanden dazu, über 1.000 Bäume umzusägen? Diese Frage bleibt weiter unbeantwortet, denn der mutmaßliche Täter bestreitet die Tat. Damit bleibt auch das Motiv weiter im Dunkeln, sagte Lars Janßen, Sprecher der Staatsanwaltschaft Celle gegenüber Sputnik.

Sicher ist die Schadenssumme, die beträgt etwa 12.000 Euro. Die Taten ereigneten sich zwischen Oktober 2015 bis März 2016 in Waldgebieten in Hambühren und Winsen/Aller in Niedersachsen. Insgesamt acht Mal rückte der Säger aus. Seine Opfer: Kiefern, Eichen, Birken, Buchen, Erlen sowie Tannen bzw. Fichten. Es waren überwiegend junge Bäume mit noch geringem Stammumfang und geringer Baumhöhe. In einem Fall war eine Fläche von 3.000 Quadratmetern betroffen – das ist etwa die Größe eines halben Fußballplatzes.

Bei der letzten Aktion ertappte ein Waldbesitzer den Säger auf frischer Tat. Die Polizei fand zwei Handsägen bei dem Mann und beschlagnahmte die „Tatwaffen“.  Interesse am Holz hatte der Täter im Übrigen nicht: Er ließ die gefällten Stämme einfach liegen.

Der Fall liegt jetzt beim Amtsgericht Celle. Einen Termin für den Verhandlungsbeginn gibt es noch nicht.

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