Hambührener Brandopfer suchen Wohnung

*****  Inzwischen hat die Familie eine Unterkunft gefunden / Facebook Gruppe Hilfe Für Familie Ilkme!!

Neuigkeiten: Die Familie hat die Wohnung bekommen! Sie haben sogar den Schlüssel schon. Wir machen nachher eine Liste, was gebraucht wird. Sie sind auf jeden Fall weiter auf Spenden angewiesen! Die Versicherung wird wohl den Schaden übernehmen, allerdings floss noch immer kein Geld! Wenn Geld kommt, müssen sie sich die Möbel kaufen, die sie später auch mit in ihr wieder aufgebautes Haus nehmen. 1. hat gerade niemand Freude am Möbelshoppen… Kann man sich nicht vorstellen, ich weiß! Aber Ilkmes haben ganz andere Sorgen! 2. Möbel zu kaufen, für ein Haus was man nicht kennt, ist nicht so einfach!
Ferner haben wir ein Spendenkonto eingerichtet!
IBAN: DE02 2575 0001 0091 7409 36
BIC: NOLADE21CEL
Sparkasse Celle
Hüseyin Ilkme

10.07.2016  Als Hüseyin Ilkme auf sein Haus blickt, bricht er in Tränen aus. „Wenn man daran denkt, dass da die Kinder gespielt haben, macht einen das so traurig“, sagt der 40-jährige Familienvater schluchzend. Bei einem Brand war das Haus an der Straße Am Ring in Hambühren am vergangenen Sonntag komplett zerstört worden. Bei ersten Ermitt­lungen fand die Polizei im Haus Reste von Farbschmierereien, die auf einen ausländerfeindlichen Inhalt hindeuten. Möglicherweise wurde die siebenköpfige Familie, die zum Zeitpunkt des Feuers im Urlaub weilte, Opfer eines Anschlags. / Quelle: Cellesche Zeitung

 

HAMBÜHREN. „Was wäre gewesen, wenn wir im Haus gewesen wären?“, fragt sich Ilkme seitdem jede Nacht. Schlafen kann er nicht. „Ich weiß nicht, wie es weitergeht.“ Am Mittwoch holt er seine Familie aus Grömitz ab. Doch wo die sieben Personen dann unterkommen sollen, steht in den Sternen. Er selbst ist bei seinem Bruder eingezogen, aber für sieben Personen fehlt dort der Platz. „Normalerweise konnte man einfach die Tür aufschließen und war zu Hause“, sagt Ilkme, „jetzt haben wir nichts mehr“.

Für eine Wohnung würde die Versicherung aufkommen, aber bisher hat er noch keine Bleibe gefunden. Er möchte gerne im Landkreis Celle wohnen, hat hier einen Job als Busfahrer. „Nur in Hambühren möchten wir nicht wohnen, die Kinder hätten hier zu viel Angst“, sagt er. 1, 6, 11, 13 und 15 sind seine Kinder. Außer den Sachen, die sie mit in den Urlaub genommen haben, haben sie nichts mehr. „Wir brauchen Klamotten, Geschirr, Möbel – wir brauchen alles neu. Ich muss von null anfangen“, sagt Ilkme.

Seine Nachbarin Claudia Sarnowski hat bereits in einer Hambührener Facebook-Gruppe einen Aufruf gestartet. Doch im Moment stellt sich die Frage, wohin mit den angebotenen Sachen? „Erst muss ich eine Wohnung finden“, sagt der Familienvater. Von Stadt und Landkreis wurden ihm Unterstützung zugesichert. Sanowski versucht, eine Ferienwohnung zu bekommen. Doch die Zeit wird knapp. Möglicherweise muss die Familie am Mittwoch erst einmal ein Hotel beziehen.

 

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