Verkehrswidriges Radfahren in der Ostlandstraße

Hier nachstehend ein Text, der auf Anregung einiger Anlieger der Hambührener Ostlandstraße für das Bürgerforum verfasst wurde.

Ostlandstraße.1Ein erheblicher Teil der Radfahrer nutzen in der Ostlandstraße nicht die für sie abgeteilten Schutzstreifen. Sie fahren lieber auf den Gehwegen, vermutlich weil sie der irrigen Meinung sind dort weniger unfallgefährdet zu sein und ihnen sogar das Recht zustehen würde auf den Gehwegen zu fahren. Besonders auffällig ist die Rücksichtslosigkeit einiger dort fahrender Jugendlicher. Dass dadurch Fußgänger behindert werden und sogar erheblich gefährdet werden können, besonders auf den zum Teil viel zu schmalen Gehwegen, wird scheinbar ignoriert. Gott sei Dank ist bisher noch nichts Ernstes passiert, bis auf leichte Prellungen und Hautabschürfungen.

Gespräche mit Rad- und PKW-Fahrern zeigten, dass ihnen scheinbar Kenntnisse über die Bedeutung und Nutzung der Schutzstreifen fehlen. Um dem Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmer entgegen zu wirken werden nachstehend die diesbezüglichen Vorgaben der Straßenverkehrsordnung aufgezeigt.

Fahrzeuge müssen zur Einhaltung der Straßenverkehrsordnung die Fahrbahn benutzen. Auch Fahrräder sind Fahrzeuge. Eine generelle Ausnahme besteht lediglich für Kinder bis zum abgeschlossenen 10. Lebensjahr, denen eine Benutzungspflicht bzw. -möglichkeit zum Fahren auf den Gehwegen eingeräumt wird. Ältere Kinder und Erwachsene haben die Fahrbahn zu nutzen und zwar bei Vorhandensein von auf der Fahrbahn durch durchgehende Linien markierte Radfahrstreifen, oder wie in der Ostlandstraße durch unterbrochene Linien markierte Fahrradschutzstreifen. Bei evtl. vorhandenen separaten Fahrradwegen sind ausschließlich diese zu nutzen.

KFZ- Fahrer haben zu beachten, dass Radfahrer auf den Schutzstreifen grundsätzlich Vorrang haben. Die KFZ- Fahrer dürfen die Schutzstreifen laut Straßenverkehrsordnung nur bei Bedarf befahren, wenn dabei keine Radfahrer gefährdet werden. Das Parken ist auf den Schutzstreifen nicht zulässig. Das Halten ist für max. 3 Minuten erlaubt.

Bei Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung betragen die Bußgelder für Radfahrer.
–  bei Behinderung Anderer –  25,00 Euro
–  bei Gefährdung Anderer  – 30,00 Euro
–  bei Unfallfolge oder Sachbeschädigung  – 35,00 Euro

Hinzu kommt bei schuldhaftem Verhalten die Kostenübernahme für die Behebung verursachter Personenschäden und oder Sachschäden.Bei Fahren in entgegengesetzter Richtung, vergleichbar mit der eines Geisterfahrers, können auch höhere Bußgelder anfallen.

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