Heimatverein Hambühren e.V. – Vandalismus an Oldauer Schleuse

heimatverein schleuseEinen Holzzaun eingerissen, eine Tür am historischen Wasserwerk beschädigt und eine Informationstafel eingetreten – vermutlich Jugendliche haben an den beiden vergangenen Wochenenden im Umkreis der Oldauer Schleuse für erheblichen Schaden gesorgt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung

OLDAU. „Leider haben in den vergangenen Wochen wieder Jugendliche die Oldauer Schleuse und das Betriebsgelände der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) als Treffpunkt für ihre nächtlichen Saufgelage entdeckt“, berichtet der Vorsitzende des Heimatvereins Hambühren, Manfred Wiggenhagen, „laut grölend haben sie am 12. März an der Ecke Ohlenhoff/Schwarzer Weg mehrere Meter Holzzaun eingerissen und am historischen Wasserkraftwerk eine Tür beschädigt.“

Am vergangenen Freitag habe es dann auch den Heimatverein getroffen, der auf dem Gelände sein Vereinsgebäude betreibt. „Mit roher Gewalt wurde eine Informationstafel eingetreten“, sagt Wiggenshausen. Er weist aber daraufhin, dass niemand in der Gemeinde etwas dagegen habe, wenn sich Jugendliche am Grillplatz oder an der Schleuse treffen und feiern. „Wenn diese Feiern aber ausarten und es zu Sachbeschädigungen kommt, wie an diesen beiden Wochenenden, ist die Grenze der Toleranz überschritten“, sagt Wiggenhagen.

Die Polizei ermittelt in insgesamt fünf Fällen von Sachbeschädigung und in einem Fall wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Neben den Schäden an der Oldauer Schleuse wurden auch die Scheibe eines Lkws und der Spiegel eines Autos beschädigt. Zudem wurde ein Verkehrsschild abmontiert. „Alle Taten haben sich an den beiden vergangenen Wochenenden ereignet“, sagt Thorsten Wallheinke, Pressesprecher der Celler Polizei, „es hat sich ein Tatverdacht gegen eine Gruppe von Jugendlichen ergeben.“ Wer was getan habe und ob es weitere Täter gibt, konnte bisher aber noch nicht ermittelt werden.

Die Anwohner werden gebeten, bei nächtlichen Ruhestörungen die Polizei zu alarmieren, damit besser geklärt werden kann, welche Personen für die Vandalismusschäden und Ruhestörungen zuständig sind. Der Heimatverein plant zudem nach Rücksprache mit der WSV-Außenstelle Oldau, die Flächen um das Info-Gebäude in Zukunft mit Kameras zu überwachen, um strafbare Handlungen einzelner Personen zu dokumentieren und anzeigen zu können.

Vor vier Jahren war die Informationstafel bereits schon einmal zerstört worden. Der Täter konnte durch die Polizei auch ermittelt werden, aber auf den Kosten von 250 Euro blieb der Heimatverein sitzen. „Da war nichts zu holen und die Versicherung zahlt bei Vandalismus nicht“, sagt Wiggenhagen, „ich habe die Befürchtung, dass wir wieder auf den Kosten sitzen bleiben.“

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s