Preiswerte Straßensanierung mit neuen Verfahren

Hier die Zusammenfassung einer MDR- Fernsehsendung vom 29.03.2011 über das Thema Straßensanierungen, die auch heute noch brandaktuell ist. Der Bericht dürfte für die Ratsmitglieder des Bauausschusses besonders interessant sein und sicherlich auch für die Mitarbeiter des Bauamtes.


zum Thema:

Die Stadt Erfurt hat für 2011 ein Etat für Straßensanierungen von zwei Millionen Euro. Benötigt werden aber zehn Millionen. Doch zwei Asphaltspezialisten und ein Ingenieur haben einen Ausweg aus dem Dilemma gefunden. Sie entwickelten eine Füllmasse und eine dazu passende Verarbeitungsmethode, die den herkömmlichen Kaltasphalt überflüssig machen. Der Belag soll mehrere Jahre halten und langfristig kostengünstiger sein, trotz hoher Grundinvestition. In Erfurt jedenfalls ist die weithin übliche Flickschusterei Vergangenheit – auch wenn das neue Verfahren bisher noch nicht den bestehenden technischen Richtlinien für den Straßenbau in Deutschland entspricht.

 

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Eine Antwort zu Preiswerte Straßensanierung mit neuen Verfahren

  1. Stellungnahme der BI zu innovativen Verfahren im Straßenausbau

    Die BI hat Berichte zum Thema “Straßenausbau” veröffentlicht, in denen neuartige innovative Verfahren zur Reparatur und Sanierung von Straßen vorgestellt werden. Die Verfahren ermöglichen preiswerte Straßensanierungen und ganz besonders, eine längere Haltbarkeit der Straßenbeläge.

    Die zum Teil bereits seit vielen Jahren bekannten neuen Verfahren konnten sich bisher nicht durchsetzen, weil dafür keine offiziellen Zulassungen von den zuständigen Behörden erfolgt sind. Die Lobbyisten der Straßenbauunternehmen und der Asphaltindustrie versuchen scheinbar, leider erfolgreich, die offizielle Zulassung der neuen Verfahren zu verhindern. Diese Unternehmen sind sicherlich nicht an einer längeren Haltbarkeit der Straßen interessiert und wohl auch nicht an einer Wiederverwendung des alten Asphaltmaterials. Beides würde unweigerlich einen merkbaren Umsatzeinbruch bedeuten. So werden zum Nachteil der Kommunen und der Grundstückseigentümer Milliardenbeträge des Volksvermögens unnötig verbrannt.

    Aber es entsteht dennoch Licht am Horizont. Einige Bürgermeister und Gemeinderäte fangen an, sich von dem Bürokratiegehorsam zu lösen und sich über die unsinnigen Vorschriften hinweg zu setzen. Es gehört nicht viel Mut dazu,. Das Risiko ist überschaubar, weil die Anbieter für ihre neuen Verfahren über die Vorgaben der VOB (Verdingungsordnung für Bauleistungen) hinausgehende Garantien gewähren.

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